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Mietkaution in Spanien: Höhe und Rückgabefrist

4 Min. Lesezeit

Die Kaution ist eine der größten Konfliktquellen am Ende eines Mietverhältnisses. Die Regeln zu kennen — und den Zustand der Wohnung zu dokumentieren — verhindert Streit.

Wie viel Kaution darf verlangt werden?

Bei der Vermietung als Hauptwohnsitz beträgt die gesetzlich vorgeschriebene Kaution eine Monatsmiete. Für andere Nutzungen (Gewerbe, Saison) sind es zwei Monatsmieten. Der Vermieter kann zusätzliche Sicherheiten (weitere Kaution oder Bürgschaft) vereinbaren, aber die Kaution selbst ist darauf begrenzt.

Wo wird sie hinterlegt?

In den meisten autonomen Regionen ist der Vermieter verpflichtet, die Kaution bei der zuständigen regionalen Stelle zu hinterlegen. Geschieht das nicht, können Sanktionen drohen; informieren Sie sich also über die Regeln Ihrer Region.

Was darf einbehalten werden?

Es ist nicht zulässig, die Kaution wegen vertretbarer Abnutzung durch normalen Gebrauch einzubehalten (zum Beispiel eine leicht abgenutzte Wand nach Jahren der Vermietung). Deshalb ist das Foto-Inventar bei Ein- und Auszug unerlässlich.

Rückgabefrist

Sobald die Schlüssel zurückgegeben und der Zustand geprüft sind, muss der Vermieter die Kaution innerhalb der vorgesehenen Frist zurückgeben (üblicherweise ein Monat ab Übergabe). Nach Ablauf dieser Frist kann der ausstehende Betrag Zinsen tragen.

So vermeiden Sie den Konflikt

Dokumentieren Sie den Zustand bei Ein- und Auszug, bewahren Sie Zahlungsbelege auf und teilen Sie jeden Abzug schriftlich mit der zugehörigen Rechnung mit. Mit einer klaren Erfassung jedes Vertrags und seiner Kaution wird die Rückgabe statt einer Diskussion zur reinen Formalität.

Allgemeine Information; prüfen Sie die Vorschriften Ihrer autonomen Region oder fragen Sie eine Fachkraft.

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