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Mieter zahlt nicht: Schritt für Schritt vorgehen

5 Min. Lesezeit

Der Zahlungsausfall ist die größte Angst jedes Vermieters. Früh und methodisch zu handeln macht den Unterschied, ob das Problem in Wochen oder in vielen Monaten gelöst wird.

1. Erkennen Sie es so früh wie möglich

Behalten Sie die Zahlungen pro Vertrag und Monat im Blick. Je früher Sie eine nicht bezahlte Quittung bemerken, desto früher können Sie reagieren. Ein paar Tage Verzug sind nicht dasselbe wie zwei aufgelaufene Monate.

2. Freundlicher Kontakt

Oft ist es ein Versehen oder ein einmaliges Problem. Eine höfliche Nachricht, die an die Zahlung erinnert, löst einen großen Teil der Fälle ohne Kosten und Konflikt.

3. Nachweisbare Mahnung

Bleibt der Zahlungsausfall bestehen, senden Sie eine schriftliche und nachweisbare Mahnung (mit Sende- und Empfangsnachweis), in der Sie die Schuld einfordern und eine Frist setzen. Dieser Schritt ist im Hinblick auf eine mögliche Klage wichtig.

4. Der gerichtliche Weg

Als letztes Mittel gibt es das Verfahren der Räumung wegen Zahlungsverzugs mit Forderung der geschuldeten Beträge. Hier ist entscheidend, den Vertrag, die Nachweise des Zahlungsausfalls und die vorherige Mahnung gut dokumentiert zu haben.

Vorbeugen ist billiger als heilen

Wenn jeder Vertrag, seine Zahlungen und seine Historie zentral erfasst sind, können Sie den Zahlungsausfall mit wenigen Klicks nachweisen und rechtzeitig handeln.

Dieser Leitfaden ist informativ und ersetzt keine Rechtsberatung.

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